24 Stunden am Limit: Was Christian Ambühl beim Ultralauf über sich selbst lernte

Extremsport beginnt dort, wo normaler Sport aufhört – und 24-Stunden-Rennen zu Fuß definieren diese Grenze neu. Der Polizeichef Christian Ambühl kennt körperliche und mentale Belastungen aus verschiedenen Kontexten: als Mitglied der Schweizer Biathlon-Nationalmannschaft, als Ironman-Finisher, als Angehöriger von Spezialeinheiten und aus jahrzehntelanger Führungsverantwortung. Doch ein 24-Stunden-Rennen ist eine eigene Kategorie. Während beim Ironman nach 8-12 Stunden das Ziel erreicht ist, bedeuten 24 Stunden: Eine ganze Nacht durchlaufen, den Sonnenaufgang erleben, weiterlaufen, wenn jede Faser des Körpers rebelliert. Es geht nicht mehr um Geschwindigkeit oder Technik, sondern um die pure Fähigkeit, weiterzumachen. Heute, mit über 50 Jahren und den Anforderungen als Geschäftsführer der Polizei RONN, nimmt er noch immer „verrückte Wettkämpfe in Angriff“ und gesteht: meist zum Leiden. Diese Ehrlichkeit über die Realität des Älterwerdens im Sport und die Verschiebung von Zielen ist selten – und lehrreich für alle, die sich mit Leistung, Grenzen und persönlicher Weiterentwicklung auseinandersetzen. Mehr lesen

Schutz im Alter: Christian Ambühl zeigt, wie wir Senioren besser vor Betrug schützen können

Betrugsfälle zum Nachteil von Senioren nehmen seit Jahren zu – in der Schweiz wie in vielen anderen Ländern. Die Dunkelziffer ist hoch, denn viele Opfer schämen sich und erstatten keine Anzeige. Der Sicherheitsexperte Christian Ambühl kennt diese Problematik aus seiner täglichen Polizeiarbeit und hat sie zu einem Schwerpunkt seiner Präventionsarbeit gemacht. Seine langjährige Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit – als Medienverantwortlicher der Polizei Stadt Grenchen mit regelmäßigen Auftritten vor Kamera und Mikrofon – macht ihn zum idealen Vermittler zwischen Polizei und Bevölkerung. Sein Ansatz ist klar: Prävention ist effektiver und humaner als die Strafverfolgung nach der Tat. Deshalb investiert er Zeit in Vorträge bei Seniorenorganisationen, Informationsveranstaltungen in Gemeinden und die aktive Medienarbeit zu diesem Thema. Die Botschaft: Wissen schützt, Scham schadet. Mehr lesen