Das erste Wohneigentum entstand aus Mietwohnungen, die in Eigentumswohnungen umgewandelt wurden. Im Laufe der Jahrzehnte verfeinerten Architekten diese Wohnform zu immer grosszügigeren und komfortableren Lebensräumen. Christian Varga führt aus: „Aufgrund ihres geringeren Platzbedarfs im Vergleich zu Einfamilienhäusern sowie der Nutzung moderner Baustoffe und Technologien gelten Eigentumswohnungen als das zukunftsfähige Wohnmodell.“
Der Ursprung der Eigentumswohnung
Die Idee von Wohneigentum, wie wir sie heute kennen, entstand ursprünglich in Deutschland. Schon 1951 schuf das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Besitz und die Verwaltung von Eigentumswohnungen. In den folgenden Jahrzehnten erlebte Deutschland einen wirtschaftlichen Aufschwung. Der als Wirtschaftswunder bekannte Zeitabschnitt förderte den Wohlstand im ganzen Land. Viele Menschen konnten sich nun eine Eigentumswohnung leisten.