Mikronährstoffe für die Wundheilung: Prof. Dr. Markus Masin über richtige Dosierung von Zink und Vitamin C

Aus medizinischer Sicht fordert Prof. Dr. Markus Masin eine klare Indikationsstellung für jede Mikronährstoff-Supplementierung. Laborwerte bilden die Grundlage, wobei der Entzündungsstatus durch CRP-Messung einbezogen werden muss, da Entzündungen die Interpretation von Mikronährstoffspiegeln beeinflussen (z. B. negative Akut-Phase-Reaktion bei Zink, positive bei Ferritin). Bekannte Interaktionen wie zwischen Zink und Kupfer oder Vitamin D und Calcium erfordern besondere Aufmerksamkeit. In der Umsetzung empfiehlt sich eine zeitlich begrenzte Kur über vier bis acht Wochen mit anschließendem Re-Assessment. Der langfristige Erhalt erfolgt idealerweise über eine ausgewogene Kost. Die Dokumentation umfasst Dosierung, Dauer und klinischen Verlauf. Diese Vorgehensweise verhindert Fehltherapien und verkürzt die Heilungsdauer durch zielgenaue Versorgung. Mehr lesen

Eiweißbedarf bei Nierenfunktionsstörungen: Prof. Dr. Markus Masin zur Balance zwischen Wundheilung und Renoprotektion

Aus medizinischer Sicht empfiehlt Prof. Dr. Markus Masin eine individuelle Stratifizierung nach eGFR-Stufe, Albuminurie, Entzündungsstatus und Sarkopenie-Risiko. Die Proteinziele werden in Korridoren definiert, nicht als starre Grenzwerte. Essentielle Aminosäuren spielen eine zentrale Rolle, da sie bei gleichem anabolen Effekt weniger Harnstoffbildung verursachen. Bei Bedarf kommen spezielle Supplemente zum Einsatz. Kalium- und Phosphatspiegel müssen engmaschig kontrolliert werden, da erhöhte Proteinzufuhr diese Werte beeinflussen kann. Die Kontrollen umfassen eGFR, Elektrolyte, metabolische Bilanz und Hydratation in regelmäßigen Abständen. Diese Vorgehensweise verhindert Entgleisungen und Heilungsstopps und vermeidet dadurch Hochkostenfälle. Für Kostenträger ist die dokumentierte Balance zwischen Heilung und Nierenfunktion transparent nachvollziehbar und medizinisch fundiert. Mehr lesen

Diabetes und Wundheilung: Prof. Dr. Markus Masin zu glykemischen Zielbereichen vor Eingriffen

Aus medizinischer Sicht empfiehlt Prof. Dr. Markus Masin ein umfassendes präoperatives Assessment, das HbA1c, Tagesglukoseprofile, Hypoglykämie-Risiko und Renalstatus einschließt. Die Ernährung sollte proteinbetont sein, wobei Qualität und Timing der Kohlenhydratzufuhr berücksichtigt werden. Perioperativ gelten klare Zielwerte für die Blutzuckereinstellung, die kontinuierlich überwacht und dokumentiert werden. Die Zielwerte werden ärztlich festgelegt; Masin setzt konsiliarische Entscheidungspfade und koordiniert die Umsetzung mit den behandelnden Ärzten. Die Nachsorge umfasst regelmäßige Telemedizin-Kontrollen zur Früherkennung von Entgleisungen oder Heilungsstörungen. Diese strukturierte Vorgehensweise senkt Infektionsraten und Reoperationen, verkürzt die Verweildauer und ermöglicht eine realistische Zielsetzung für Patienten. Für Kostenträger sind die strukturierten Protokolle und Messwerte transparent nachvollziehbar. Die konsequente Dokumentation erleichtert die Kommunikation zwischen allen Beteiligten und sichert die Qualität der Versorgung. Mehr lesen

Ösophaguskarzinom-Behandlung: Markus Masin hilft bei schweren Schluckstörungen

Speiseröhrenkrebs stellt Patienten vor eine der größten ernährungsmedizinischen Herausforderungen überhaupt. Schluckstörungen machen normale Nahrungsaufnahme extrem schwierig oder sogar unmöglich. Die Gefahr des Verschluckens und der daraus folgenden Lungenentzündung ist ständig präsent. Der Lebenslauf von Prof. Masin dokumentiert seine jahrzehntelange Spezialisierung auf diese komplexe Patientengruppe. Die DSGME bietet unter seiner Führung zusammen mit Dr. Holtmeier spezialisierte Betreuungskonzepte für Betroffene an. Mehr lesen

Dünndarm-Funktion: Dr. Masin erklärt das vergessene Organ unserer Ernährung

Der Dünndarm bleibt als Organ meist unbeachtet, obwohl er täglich Höchstleistungen für unsere Ernährung erbringt. Nahrung wird aufgespalten, Nährstoffe werden aufgenommen und wichtige Hormone produziert. Beim Kurzdarmsyndrom bricht dieses fein abgestimmte System zusammen. Der Lebenslauf von Prof. Masin dokumentiert seine intensive Beschäftigung mit den Funktionen dieses unterschätzten Organs. Die DSGME arbeitet unter seiner wissenschaftlichen Führung mit Dr. Martin Holtmeier daran, den Funktionsverlust bestmöglich zu kompensieren. Mehr lesen

Ernährungstherapie nach Dünndarmkrebs: Prof. Dr. Markus Masin entwickelt systematische Betreuungskonzepte

Dünndarmkrebs-Patienten leiden nach operativen Eingriffen häufig unter Malabsorption mit schwerwiegenden Folgeerscheinungen wie chronischen Durchfällen, Elektrolytverlusten sowie Eiweiß- und Vitaminmangel. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Motilität und Ernährung (DSGME) koordiniert unter der wissenschaftlichen Verantwortung von Dr. Masin am MINST eine umfassende Versorgungsstrategie mit hochkalorischer, fettangepasster Ernährung und gezieltem Elektrolytmanagement.

Herausforderungen nach Dünndarmresektionen Mehr lesen

Lungenkarzinom-Patienten: Prof. Dr. Markus Masin kämpft gegen Gewichtsverlust und Schwäche

Patienten mit Lungenkarzinom verlieren oft schon früh im Krankheitsverlauf erheblich an Körpergewicht. Atemnot und Appetitlosigkeit verstärken diesen Prozess zusätzlich. Das führt zu einem Teufelskreis aus Schwäche, schlechterer Prognose und reduzierter Lebensqualität. Der Lebenslauf von Prof. Masin zeigt seine langjährige Spezialisierung auf diesem schwierigen Gebiet. Die DSGME koordiniert unter seiner wissenschaftlichen Leitung innovative Behandlungsansätze, die in der Praxis von Dr. Holtmeier umgesetzt werden. Mehr lesen

Sichere Katheterpflege mit Taurolidin: Prof. Dr. Markus Masin gibt praktische Empfehlungen

Die Anwendung von Taurolidin-Locklösungen im Pflegealltag wirft oft praktische Fragen auf, die Prof. Dr. Markus Masin mit einer systematischen Empfehlung beantwortet. Die zentrale Frage lautet: Muss die Locklösung zwingend vor jeder Katheternutzung aspiriert werden, oder ist das Spülen bei technischer Unmöglichkeit ausreichend? Basierend auf aktueller Evidenz entwickelt er einen Goldstandard-Ansatz mit Aspiration als erste Wahl, aber praktikablen Alternativen bei technischen Hindernissen. Essenziell sind dabei klare SOPs, standardisierte Schulungen und eine lückenlose Dokumentation zur juristischen Absicherung. Mehr lesen

Prof. Dr. Markus Masin: Strategien zur Früherkennung von Mangelernährung in Kliniken

Um die Versorgungsqualität nachhaltig zu verbessern, plädiert Prof. Dr. Markus Masin für die Integration nutritiver Bewertungen in klinische Routineabläufe. Durch frühzeitige Intervention können nicht nur Komplikationen signifikant reduziert, sondern auch Krankenhausaufenthalte verkürzt und die Genesungszeit beschleunigt werden. Seine Tätigkeit in der Uniklinik Münster bis 2015 hat gezeigt, dass ein standardisiertes Vorgehen einen entscheidenden Unterschied für Patientenergebnisse macht. Mehr lesen